Ads, Werbung und Ad-Blocker
Als ich angefangen habe mich mit dem Internet auseinander zu setzen, war Werbung auf Internetseiten noch das verpönteste was mann machen konnte. Das dieser Zustand nicht lange anhalten wird, war genau so logisch wie auch absehbar. Irgendwoher muss die Kohle für Brötchen, Miete und Co. schließlich kommen. Die Möglichkeiten Werbung auf seine Seite, seinen Blog zu bekommen sind seither fast unendlich geworden. Sei es über Ad-Words, Affiliate-Links, bezahlte Beiträge oder anderen bezahlten Content, an Möglichkeiten fehlt es nicht. Wie viel Werbung eine Seite oder Blog verträgt, liegt meiner Meinung nach am Betreiber. Er entscheidet was er seinen Lesern zumuten will, kann oder muss. Hindert mich zu viele Werbung auf einer Seite daran die Inhalte zu erschließen, lese ich diese nicht und werde sie wohl auch in Zukunft nicht mehr besuchen. So sind zumindest meine Gewohnheiten. Seiten die ich des Öfteren lese, landen früher oder später sowieso in meinen RSS-Reader, wo die Werbung meist nicht mit angezeigt wird, da sie sich nicht direkt mit im Artikel befindet. Warum also einen Ad-Blocker verwenden?
Da seit einiger Zeit, die Kuh "schaltet eure Ad-Blocker ab" durchs Internet getrieben wird, scheinen nicht alle Nutzer so zu verfahren. Schade eigentlich, aber auch irgendwie passend zur Zeit. "Leben und leben lassen" scheint in unserer Gesellschaft noch nicht wirklich angekommen zu sein. Werden die bösen Ad-Blocker nun unser schönes Internet kaputt machen? Wohl kaum, aber fair sind Sie trotzdem nicht. Eigentlich wäre es doch an der Zeit, ein Script oder Plugin zu schaffen welches Surfer mit Ad-Blockern einfach den gesuchten Inhalt verweigert. Gibt es aber schon! Als jQuery Plugin sehr schön erläutert hier zu finden: http://tutorialzine.com/2011/12/how-to-block-adblock/
About:Kate – na ja…
Ok, was soll das? Wenn ich ehrlich bin, hat mich das ganze nicht überzeugt. Erstens sind Serien sowie so nicht mein Ding, und zweitens bin ich von der Umsetzung enttäuscht. Mein Smartphone ist wohl anscheinend bereits zu alt und mein Tablet wird nicht unterstützt. Die Serie an sich: na ja, aus der Anstalt halt... bleibt die Klotze eben aus! Meine Erwartungen an Arte waren wohl doch etwas zu hoch. Kann jemand was anderes behaupten?
re:publika 2013
Nun ja, ehrlich gesagt weiß ich noch gar nicht, wie ich das Erlebte in Worte fassen soll. Wenn re:publika ist und man sich im Netz herumtreibt kommt man an diesen Event irgendwie nicht vorbei. Twitter wird an diesen Tagen über flutet mit Nachrichten von der Veranstaltung oder von traurig daheim Gebliebenen, die doch gern lieber dabei wären. Blockt man das Hashtag nicht, ist es schon beeindruckend welche Menge an Tweets da zusammen kommt. Hype oder eben kein Hype, ist die Frage die sich unweigerlich stellt. Um das herauszufinden, bleibt einen nichts weiter übrig als sich selber ein Bild machen.
Also bin ich Dienstag in aller frühe aufgebrochen, um pünktlich zu Beginn des zweiten Konferenz-Tages, am Start zu sein. Angekommen in der Station Berlin, bin ich wie im Sog durch das Veranstaltungsgelände gezogen wurden und saß plötzlich in der Stage 2. Thema "unser Blog soll schöner werden", ein Vortrag von netzpolitik.org. Marcus Beckedahl berichtete über seine gleichnamige Aktion auf seinen Blog, legte offen was über das Blog für Einnahmen generiert werden und was der Spaß am Ende eigentlich wirklich kostet. Nach einer Stunde, machte sich die erste Welle von Ernüchterung bei mir breit. Nicht weil der Vortrag schlecht war, auch zeigte Marcus so ziemlich alle Wege wie man mit einen Blog versuchen kann Geld zu generieren. Das Ernüchternde war das keiner seiner Wege, als wirkliche Lösung in Frage kommen kann. Da er entweder das Ende der Unabhängigkeit des Blogs bedeuten würde oder die Nutzer für das Angebot zahlen müsste.
Ich will jetzt nicht über alle Vorträge die ich gesehen habe, meinen Senf abgeben, denn es war keiner dabei der wirklich schlecht war. Vielleicht noch ein paar Worte zur Veranstaltung selbst. Die Station Berlin war perfekt gewählt, als Ort für eine solche Veranstaltung, die eigentlich mehr einen Festival glich, als einer Konferenz. Einen wirklichen Vergleich kann ich auch nicht ziehen, da es meine erste Konferenz dieser Art war. Das Gelände war mit viel Liebe zum Detail zurecht gemacht, die Preise für Essen und Getränke waren ok. Es gab wie es sich für eine Internet-Konferenz gehört über all freies WLAN, und auch sonst haben die Veranstalter für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.
Beendet wurde der Tag mit einer Session "ohne Jauch geht auch" von Sue Reindke. Kein einfaches Unterfangen, Kritik an bestehenden Formaten ist schnell ausgesprochen, aber es am Ende besser zu machen ist auf alle Fälle eine Herausforderung. Thema des Talk war "wie sieht die Arbeit der Zukunft aus", großes Thema, weites Feld und interessante Gäste. Sehr löblich fand ich, das jeder Gast ausreden durfte was man von Jauch ja nicht kennt. Und wie sieht unsere Arbeit in der Zukunft nun aus? Mein Resümee: ernüchternd... Jetzt bereits 2,9 Millionen Solo-Selbstständige im Medien-Bereich, welche sich preislich unterbieten um sich irgendwie über Wasser zu halten, oder man schafft für irgendeine der großen Agenturen und verzichtet dafür auf sein Privatleben. Natürlich gab es auch Vorschläge wie Bedingungsloses Grundeinkommen, aufs Land ziehen und glücklich sein oder wir müssen selber Chefs werden. Aber seien wir mal ehrlich, mehr als Phrasen und Utopie kann ich da im Moment darin nicht sehen. Mag ja sein, das der ein oder andere darin sein Glück gefunden hat, aber als allgemein gültigen Ansatz könnte man maximal das Bedingungslose Grundeinkommen sehen. Was aber mit unseren aktuellen politischen Situation einfach nicht umsetzt bar ist... leider
Vielen Dank an die de-bug, die mich freundlicher Weise ein Ticket gewinnen lassen hat.
Keine Facebook Page mehr für diesen Blog
War eigentlich fast ganz einfach, dauert aber noch 14 Tage. Ich habe heute die Löschung der Facebook Page zu diesen Blog beantragt. Ja beantragt, einfach mir nichts dir nichts löschen, ist also nicht. Zumindest gibt einen Facebook damit die Chance den getanen Schritt noch einmal, nein 14 mal, zu überschlafen. Warum? Irgendwie macht es für mich keinen Sinn, alles was hier veröffentlicht wird, noch einmal in gekürzter Form auf Facebook zu posten. Um die Facebook Seite mit eigenen oder anderen Inhalten zu füllen fehlt mir einfach die Zeit. Zweitens hat sich kaum jemand von meinen Facebook-Fans auf meinen Blog bemüht. Das ganze macht also nicht wirklich Sinn und ist doch mehr ein drückender Stein im Schuh. Wer mag schon Kiesel im Schuh, also umdrehen und weg damit...
Die Telekom und das Ende der Flatrate

Die Telekom gab diese Woche bekannt, spätestens 2016 nur noch Volumen-Tarife anzubieten. Zwar soll die Traffic-Grenze bei 75GB liegen, was noch weit weg von dem ist was wir bereits aus Mobilfunk-Verträgen kennen, aber wirklich viel sind 75GB heutzutage auch nicht mehr. Bedenkt man das mein Internetradio schon allein 10GB im Monat verbraucht, ich mir vielleicht den ein oder anderen HD-Film gegen Gebühr ausleihe und als Stream sehe, sind 75GB wirklich nicht mehr viel. Interessant wird es zu dem noch, das Traffic aus Angeboten wie Entertain oder Spotify nicht mit einbezogen werden soll. Das heißt, die Telekom wertet dann meinen Traffic doch irgendwie aus. Übersetzt, eine Vorratsdatenspeicherung ohne gesetzliche Grundlage.
Bleibt also abzuwarten ob die Telekom damit durch kommt, bzw. der Kunde sich das gefallen lässt. Im Moment scheint es so das die Kongruenz dem Beispiel der Telekom nicht folgen will. Aber die Erfahrung lehrte uns ja bereits, das solche erfolgsversprechende Geschäftsmodelle auch gern übernommen werden, denn wo ist eigentlich die richtige echte Flatrate für mobile Datenverbindungen? Richtig, gibt es auch nicht. Aber malen wir mal nicht gleich den Teufel an die Wand, den erstens haben wir noch gute zwei Jahre bis 2016 und zweitens kann ich mich auch schon gar nicht mehr richtig erinnern wann ich das letzte mal Kunde der Telekom war.
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Earthday 2013 – Tag der Erde
Eigentlich finde ich ja solche Tage ziemlich albern. Mann nimmt irgend einen Tag und widmet ihm irgendeiner Problemstellung. Womit das Problem für einen Tag, mal etwas mehr Aufmerksamkeit erreicht. Jedoch sind solche Probleme, erstens: eh meist am nächsten Tag schon wieder nicht mehr so wichtig und zweitens: haben wir ja alle unsere eigenen Probleme die wir gern vor irgendwelche globalen Probleme stellen, wo wir als "einzelner doch eh nichts ändern können". Google würdigt besondere Tage gern mal mit einen Doodle welches sich dann mit dem Tag auseinander setzt.
Heute also der "earthday". Dieser Tag soll genutzt werden um auf Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen und dazu anregen über das eigene Konsumverhalten nachzudenken. Ok, macht natürlich richtig Sinn wo unser Wirtschaftssystem fast ausschließlich auf Wachstum aufbaut. Treffender weise hat Google für den heutigen Tag die Erde als Scheibe dargestellt, wenn das mal kein Metapher ist...
Den Spruch mit dem Schuster seinen Schuhen kennen wir ja alle. Und wie bei Schustern ist es wohl bei Designer nicht anders. Nun ja...




